Stark negative Spotmarktpreise und die Auswirkungen auf die Einspeisevergütung

bereits in den vergangen Jahren traten negative Preise am Spotmarkt – insbesondere im Frühjahr und Sommer – regelmäßig auf. Im laufenden Jahr nehmen Häufigkeit und Intensität weiter zu. Insbesondere die stark negativen Preise Ende April / Anfang Mai verdeutlichen diese Entwicklung (siehe nachfolgende Grafik vom 01.05.2026).
Auf die Einspeisevergütung einer PV-Anlage in der Direktvermarktung hat dieser Trend teilweise erhebliche Auswirkung, da der in den entsprechenden Stunden mit negativen Preisen eingespeiste Strom in Rechnung gestellt wird. Statt eine Gutschrift zu erhalten, muss immer häufiger etwas bezahlt werden.

Um die Auswirkungen klein zu halten, empfehlen wir den Direktvermarktungsvertrag auf die Möglichkeit der Drosselung der Anlage durch den Direktvermarkter auf Nulleinspeisung (nur noch der Eigenverbrauch wird produziert) zu prüfen. Zudem müssen die technischen Voraussetzungen für eine Nulleinspeisung geprüft werden. Ältere Anlagen sind ggf. lediglich in der Lage die Produktion vollständig zu drosseln.
Gerne bieten wir die Prüfung des Direktvermarktungsvertrages – und auch die Unterstützung bei einem möglichen Neuabschluss – im Rahmen eines Zusatzauftrages an. Wenden Sie sich bei Interesse gerne unter vertrieb@plan-energie.de an uns.